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Stahl- Schweißeignungsrechner

Bewerten Sie die Schweißeignung von Stahl anhand der chemischen Zusammensetzung. Berechnen Sie Kohlenstoffäquivalente, Umwandlungstemperaturen und Rissparameter.

Was ist Schweißeignung von Stahl?

Schweißeignung ist die Fähigkeit eines Stahls, unter gegebenen Bedingungen fehlerfrei geschweißt zu werden. Sie hängt von der chemischen Zusammensetzung ab, die die Härtbarkeit, Rissanfälligkeit und den Bedarf an Vorwärmung oder Wärmenachbehandlung bestimmt. Kohlenstoffäquivalente (CE, Pcm) sind die wichtigsten Indikatoren zur Beurteilung der Schweißeignung.

CE(IIW):CE = C + Mn/6 + (Cu+Ni)/15 + (Cr+Mo+V)/5
Pcm:Pcm = C + Si/30 + Mn/20 + Cu/20 + Ni/60 + Cr/20 + Mo/15 + V/10 + 5B

⚗️ Stahlschweißbarkeits-Rechner

Ermöglicht die Bewertung der Schweißbarkeit von Stahl basierend auf der chemischen Zusammensetzung. Berechnet verschiedene Kohlenstoffäquivalente, Umwandlungstemperaturen und Rissanfälligkeitsparameter.

Chemische Zusammensetzung des Stahls (Gew.-%)

Warum ist die Bewertung der Schweißeignung wichtig?

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Kohlenstoffäquivalent

Das Kohlenstoffäquivalent quantifiziert den Gesamteffekt der Legierungselemente auf die Härtbarkeit — höhere Werte bedeuten größeres Rissrisiko.

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Rissvermeidung

Das Verständnis der Rissparameter (Hcs, PI, Psr) hilft bei der Auswahl geeigneter Schweißverfahren und vermeidet kostspielige Fehler.

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Normenanforderungen

Die Normen EN 1011-2 und AWS D1.1 verlangen eine Schweißeignungsbewertung zur Bestimmung von Vorwärmung und Schweißverfahren.

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Werkstoffauswahl

Schweißeignungsdaten helfen Ingenieuren, den richtigen Stahlgüte und Schweißzusatzwerkstoffe auszuwählen.

Häufig gestellte Fragen

Das Kohlenstoffäquivalent (CE) beschreibt den Gesamteffekt der Legierungselemente auf die Härtbarkeit des Stahls. Die IIW-Formel: CE = C + Mn/6 + (Cu+Ni)/15 + (Cr+Mo+V)/5. Höheres CE bedeutet härtere WEZ und größeres Rissrisiko.

CE(IIW) eignet sich für Stähle mit C > 0,18% und konzentriert sich auf die Härtbarkeit. Pcm ist besser für kohlenstoffarme Stähle (C < 0,18%) und berücksichtigt das Risiko wasserstoffinduzierter Risse.

Stahl gilt als schwer schweißbar bei CE(IIW) > 0,45. Unter 0,30 ist leicht schweißbar, 0,30–0,45 erfordert kontrollierte Verfahren, über 0,45 benötigt Vorwärmung und spezielle Verfahren.

Ac1 ist die Temperatur, bei der die Austenitbildung beim Aufheizen beginnt. Ac3 ist die Temperatur der vollständigen Umwandlung. Ms ist die Martensitstarttemperatur — darunter bildet sich Martensit beim Abkühlen.

Hcs bewertet das Heißrissrisiko beim Schweißen. Er berücksichtigt C, S, P, Si, Ni, Mn, Cr, Mo und V. Hcs < 4 ist geringes Risiko, 4–10 mäßig, > 10 hohes Risiko.

Sie bestimmt Vorwärmungsbedarf, Schweißverfahren und Wärmenachbehandlung. Sie verhindert kostspielige Fehler und wird von EN 1011-2 und AWS D1.1 gefordert.

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